Wie dich ein Redaktionsplan davor schützt, im Chaos zu versinken

Du hast zwei Möglichkeiten, über INHALTE mit deinen Wunschkunden in Kontakt zu treten:

Entweder…

…deine Kasse ist gerade leer, du rennst wie ein Verrückter potenziellen Kunden hinterher und befeuerst sie mit allerlei „Schnäppchen“, damit sie bitte schnell und in großer Zahl bei dir einkaufen

oder…

Redaktionsplan verhindert Schreibblockade

…du betreibst planvolle Akquise, um deine Kunden-Pipeline stetig zu füllen. Zu deinem Plan gehört der laufende Kontakt zu deiner Zielgruppe, und dafür brauchst du laufend gute Inhalte.

Einen Plan zu haben, mag langweilig klingen. Du bist lieber der Kreative, Spontane?

Betreibst du dein Unternehmen, um davon zu leben, heißt das: Du brauchst Umsatz und Ertrag. Also musst du auch liefern.

Ein wenig Planung hat der Kreativität noch nie geschadet. Deshalb mein dringender Rat:

Lege dir einen Plan zurecht, und erfahre hier warum.

Ein Redaktionsplan – was ist das? 

Du hast „dein Thema“, weißt also vom Grundgedanken her, um was es in deinen Inhalten – in den Botschaften an deine Zielgruppe – gehen soll. Die grobe Richtung ist da. Nun brauchst du ein vernünftiges System, einen Plan, der dir sagt, wann du was wie und wo publizierst.

Das ist ein Redaktionsplan.

Damit hast du nicht nur die Antworten auf das „Wann, was, Wie, Wo“, sondern genießt Ruhe, Souveränität und Zuversicht.

Dieser Plan bremst keinesfalls deine Kreativität oder Spontaneität aus. Du bleibst hochgradig flexibel in dem, was du veröffentlichst und was dir gerade Spaß macht.

Du bist noch skeptisch?

Wieso ist ein Redaktionsplan wichtig? 

Unternehmer auf der Suche nach Kunden denken oft sehr kurzfristig. Die wahren Vorteile eines guten Redaktionsplans zeigen sich erst im Laufe der Zeit; deshalb brauchst du einen längeren Atem.

Dein Ziel ist die (kostenpflichtige) Platzierung deiner Leistung bei deinen Wunschkunden. Damit dir das gelingt, brauchst du unbedingt vorab den Kontakt zu diesen Menschen.

Wo liegen deren Motive?

Was genau brauchen sie?

Du musst diese Menschen verstehen!

Deine Angebote zu verkaufen ist das Ergebnis einer Strategie. Dazu hilft dir nichts besser als ein strategisches Instrument.

Und genau das ist der Redaktionsplan. Damit kannst du über die Zeitachse erkennen, was im Markt passiert und wohin die Reise geht.

Der Kontakt zu deiner Zielgruppe wird enger und gehaltvoller, wenn du mehrwertstiftende Inhalte lieferst und deine „Inhalts-Konsumenten“ sich an dich gewöhnen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Deine „Lieferung“ wird erwartet, und zwar mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Auch in diesem Punkt ist der Redaktionsplan eine wertvolle Stütze für dich.

Darüber hinaus gibt es jede Menge weitere Vorteile.

Die Pluspunkte eines guten Redaktionsplans

Denkst du möglicherweise erstmals über einen Redaktionsplan nach, kann ich dir aus eigener Erfahrung versprechen, dass allein dieser Denkprozess deine Perspektive auf deine (zukünftigen) Inhalte verändert:

  • Dein strategischer Denkansatz wird dir eine neue, ganzheitliche Sichtweise über deinen Content verschaffen. Du erkennst Räume, die du vorher so noch nicht gesehen hast, und diese Räume kannst du mit deinen Inhalten füllen.
  • Du überdenkst größere Zeitspannen, beispielsweise deine Planung für ein komplettes Jahr. Die Umsetzung in der Praxis erfolgt dann in monatlichen Themen, die erneut auf Wochenintervalle aufgeteilt werden.
  • Stimme deine Inhalte aufeinander ab. Die „Portionen“ für deine User können „verdaulicher“ sein. Eine gute Vernetzung deines Contents führt deine Empfänger breiter und tiefer in die gemeinsamen Themen, so dass alle Inhalte miteinander wertvoller werden als jeder für sich allein.
  • Achte auf Strömungen und Trends in deinem Geschäftsfeld und in deiner Zielgruppe. Reagiere darauf und berücksichtige das in deinen Inhalten.
  • Ohne Reibungsverluste, ohne Stress und Hektik macht dir die Arbeit an deinen Inhalten einfach viel mehr Spaß. Man wird es deinen Ergebnissen anmerken!

Ans Werk – so erstellst du deinen Redaktionsplan

Welche technische Grundlage du für deinen Redaktionsplan verwendest, ist eigentlich egal. Eine sehr einfache (und preiswerte) Variante ist eine Excel-Tabelle. Wichtig ist das, was drin ist:

  • Wann soll der Inhalt publiziert werden?
  • Zu welcher Kategorie gehört der Inhalt?
  • Wie lautet der (vorläufige) Titel, z. B. die Überschrift für einen Text?
  • Was ist das zentrale Thema des Inhalts (Kernthema)?
  • Welcher Inhaltstyp ist das?
  • Falls mehrere Inhalts-Produzenten zusammenarbeiten: Wer ist der Verfasser?
  • Welches Medium wird genutzt (Text, Video, Podcast,…)?
  • Wo soll der Inhalt platziert werden (Website, social media,…)
  • Was soll bei den Botschaftsempfängern ausgelöst werden (Call-to-action)?

Denke bei allem, was du in Sachen Redaktionsplan überlegst, daran, dass du Inhalte nicht für dich erstellst, sondern für deine Empfänger. Deshalb orientiere dich auch intellektuell an deren Niveau. Damit schaffst du es, deren Wissen zu steigern.

Vielleicht hast du dich ein wenig erschrocken, als ich vorhin über den Planungshorizont von einem ganzen Jahr sprach. Keine Angst. So weit im Voraus sollst du keine Detail-Planung machen. Die Welt dreht sich weiter, und wer weiß, was in einigen Monaten ist.

Meine Empfehlung: Plane ein Quartal voraus und bleib flexibel.

Ausblick

Du kannst bei allem, was du tust, verrückt „spontan“ sein. Bei grundlegenden Arbeiten für ein erfolgreiches Business wird dir wilder Aktionismus nicht nur die gute Laune, sondern auch gute Ergebnisse verderben.

Ist dein Unternehmen mehr als nur ein Hobby, dann plane – auch wenn es langweilig klingt. Schaffe dir hervorragende Grundlagen. Gewinne dein Publikum strategisch. Dafür ist der Redaktionsplan das ideale Werkzeug.

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